Nahrungsergänzungsmittel gut oder schlecht?
„Nahrungsergänzungsmittel sind ein Versuch der Menschen, die Natur nachzuahmen oder sie zu verbessern. Oft sind sie zu hoch dosiert und besitzen nicht die gleiche Bioverfügbarkeit, - also, Fähigkeit des Körpers, sie aufzunehmen – wie Bio-Naturprodukte.
Es wird viel Werbung mit verführerischen Slogans gemacht, und ohne die Provision oder finanzielle Vergütung würden viele Heilpraktiker oder Ärzte es wahrscheinlich nicht verschreiben.“
(Jordi Campos: „Die vegane tierfreundliche Vitamin-Mineral-Tabelle“, Verlag Bücher für Herzensdenker, S. 30)
Anmerkung von mir:
Ich bin nicht gegen Nahrungsergänzungsmittel, doch einfach so viel wie möglich davon zu schlucken, in der Hoffnung, dann mit allem Notwendigen gut versorgt zu sein, halte ich für falsch. In erster Linie gilt es, sich über die Nahrung mit allem Notwendigen zu versorgen. Nahrungsergänzungsmittel können keine schlechten Essgewohnheiten ausgleichen. Die Versorgung mit Vitalstoffen funktioniert am besten mit lebendigen, frischen Lebensmitteln für die unser menschlicher Organismus bestimmt ist. Dabei wird die Homöostase am wenigsten gestört. Gleichzeitig ist es vorteilhaft, Vitamin- und Mineralstoffräuber zu meiden oder wenigstens zu reduzieren.
In lebendiger, frischer Pflanzenkost finden wir im biologisch-organischen Verbund einen ganzen Pool von hochwertigen Stoffen, die unser Organismus für seine Gesunderhaltung benötigt. Dazu sind die Stoffe darin auch gut aufeinander abgestimmt. Gleichzeitig nehmen wir Stoffe auf, die vielleicht noch gar nicht entdeckt sind, aber ebenfalls notwendig, zur Erhaltung des Gleichgewichtes des Organismus.
Idealerweise lässt man eine Mineralstoffanalyse durchführen, bevor man hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt

