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Säfte wecken neue und alte Lebenskräfte
„Der eigentliche Sinn des Safttrinkens besteht darin, den Körper in die Lage zu versetzen, alle lebendigen Wirkstoffe in Früchten und Gemüse auf die schnellste Art und Weise auunehmen, ohne die Verdauungsorgane mit der Arbeit zu belasten, die mit dem Aufschluß des Zellulosebreis verbunden ist.“
(Dr. Norman W. Walker: „Frische Frucht- und Gemüsesäfte“, Goldmann Verlag, 1995, 22. Auflage, S. 38)
Diese Worte sind vom Säftepapst Dr. Norman Walker, der während seines Lebens wertvolle Erfahrungen auf dem Gebiet der Säftetherapie von sich und seinen Patienten zusammengetragen hat. Er hat sie weitergetragen und sie wurden weitergetragen. Und heute profitieren viele Menschen von seinem Wissen und können die Wahrheit seiner Worte durch eigene Erfahrungen bei sich bestätigen. Dabei betonte er immer wieder, dass die Säfte roh sein müssen, um von ihren lebendigen und organischen Eigenschaften profitieren zu können. Und er betont, dass Obst und Gemüse deshalb weder gekocht, verarbeitet, eingedost oder pasteurisiert werden dürfen. Entsaften wir die Früchte und das Gemüse in guter Qualität frisch, dann bekommen wir neben der Vielfalt an Nährstoffen auch bestes organisches Wasser höchster Qualität und profitieren von der gesamten Enzymkraft.
Doch viele andere Therapeuten haben mit dem Einsatz von frisch gepressten Säften in ihren Therapien heilende Erfolge erzielt. Ich denke dabei beispielsweise an Gerson, Budwig und Breuß, deren Therapien trotz der Erfolge bei ihren Patienten von der Schulmedizin nicht anerkannt wurden.
„Durch die Säftekur wird die Eiweißzufuhr von außen abgestoppt, das heißt, das Eiweiß wird in der täglichen Nahrung ausgeschaltet. Da aber der Organismus ohne diesen Stoff nicht leben kann, nagt nun das eiweißhungrige Blut im Körper an allem Überflüssigen, Wucherungen, Schlackenansammlungen und Geschwülsten. Es ist die eine Operation ohne Messer, welche der rote Körpersaft selbst fein dosiert vornimmt.“
(Rudolf Breuß: „Krebs“, Eigenverlag, Bludenz, 1990, S.48)
Ich möchte leckere Säfte, die besonders am Morgen getrunken, gleich sämtliche Lebensgeister wecken, nicht mehr missen. Es ist für mich zum besten und vitalstoffreichsten Frühstück geworden, das ich zu mir nehmen kann. Auch nach dem Schwimmen, einem Workout oder anderen aktiven Betätigungen, sind sie eine ideale Möglichkeit, seine Zellen mit den besten Baustoffen und Energie sofort wieder aufzuladen. Wenn ich nach dem Schwimmen nach Hause gehe, freue ich mich schon unterwegs auf den Saft, den ich mir dann als erstes zubereite. Frisch zubereitet und getrunken haben wir das reichste Spektrum an Vitaminen, Mineralien, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. All das brauchen wir, damit der Körper sich immer wieder regenerieren kann und er nicht degeneriert aufgrund von schlechtem Baumaterial. Das beste Wasser wird schnell und leicht aufgenommen, denn es ist nicht mit anorganischen Mineralien verbunden, sondern organisch. Frisch gepresste Säfte hydrieren den Körper umgehend und sorgen für eine gute Versorgung mit Elektrolyten. Sie werden basenbildend verstoffwechselt, selbst die saure Zitrone. So helfen frisch gepresste Säfte der Entsäuerung des Organismus.
Frisch gepresste Säfte aus Gemüse, Kräutern, Gräsern und Früchten sind dazu schmackhaft und lassen die Verdauungssäfte schon im Mund flüssig und mit Freuden fließen.
„Kauen wie guten Wein …
Die Säfte dürfen nämlich nicht hastig in großen Schlucken getrunken werden. Strenggenommen soll man sie überhaupt nicht trinken, sondern eher wie feste Rohkost eingenommen werden. Man kann das am ehesten mit dem Genuß von guten Wein vergleichen, der im Mund „gekaut“ wird, ehe man ihn schluckt. Zwar werden die Säfte dabei nicht „zerkleinert“ wie feste Nahrung, aber gut mit Speichel durchgemischt, dessen Enzyme die Nahrung im Mund einleiten. Das verbessert die weitere Verwertung im Magen-Darm-Kanal.“
(Gerhard Leibold: „Säfte und Saftkuren“, Econ Verlag, Düsseldorf, 1990, S. 61)

Die meisten von uns neigen dazu, flüssige Nahrungsmittel, nachdem sie im Mund angekommen sind, sofort zu schlucken, ohne sie langsam und genüsslich die Zunge passieren zu lassen. Doch Langsamkeit und Genussfähigkeit sind hier angesagt. Den Schluck verweilen lassen und spüren und erst schlucken, wenn er gut eingespeichelt ist und wie von selbst weiterfließt. Hast und Gier haben hier keinen Platz. Die Enzyme des Saftes und die von den eigenen Speicheldrüsen abgegebenen zusammen, machen daraus einen wahrhaften Göttertrunk, der ein neues Körpermilieu schaffen kann. Natürlich sollten nicht hinterher gleich ein Schokoriegel, eine Schweinshaxe, ein Burger oder drei Frühstücksbrötchen mit Wurst und Käse hinterhergeschoben werden. Denn das sind Nahrungsmittel, die das Säure-Basen-Verhältnis immer wieder in das saure Milieu hinschieben. Ein saures Körpermilieu bereitet den Boden für Krankheiten.
Ein optimaler Stoffwechsel, in dem alle Körperfunktionen reibungslos verlaufen, benötigt ein ausgewogenes basisches Körpermilieu. Schließlich wissen wir inzwischen auch, dass beispielsweise Krebszellen in einem sauren Milieu prächtig gedeihen und sich vermehren. Sie produzieren nicht umsonst dafür jede Menge Milchsäure während ihres eigenen Stoffwechsels, um sich gut ausdehnen zu können. Ein gestörtes Säure-Basen-Gleichgewicht ist mit den meisten Krankheiten verbunden. Der bereits erwähnte Dr. Max Gerson hatte mit frisch gepressten Säften, die ein wichtiger Bestandteil seiner Therapie waren, unsagbare Erfolge bei der Heilung von Krebs und anderen Krankheiten. Dafür tranken seine Patienten jede Stunde ein Glas Saft von 230 ml. Das löste jede Menge Gifte im Körper und schaffte nach und nach ein basisches Milieu. Dabei wurden die nach guten Nährstoffen und dem richtigen Baumaterial ausgehungerten Zellen bestens versorgt und konnten ihre Arbeit zum Wohle des Gesamtorganismus wieder aufnehmen.
Zusätzlich bekamen die Kranken ständig Kaffeeeinläufe, damit die gelösten Gifte auch schnellstens abtransportiert wurden und es nicht zu Rückvergiftungen kam. Frisch gepresste Säfte können so eine wirksame Therapie für Kranke sein und ein bestes Vorbeugungsmittel für Gesunde und scheinbar Gesunde.
„Werden jedoch Nahrungsmittel bei hoher Temperatur zubereitet, so führt dies zu einer Überhitzung und Zerstörung der Enzyme. Obwohl die Enzym-Moleküle an sich noch vorhanden sind, so haben sie doch ihre Lebenskraft verloren und können somit ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Ähnlich wie bei einer erschöpften Batterie, bleibt zwar die gegenständliche Form erhalten, die elektrische Energie aber, von der sie „belebt“ wurde, ist nicht mehr vorhanden. Das Eiweißmolekül ist lediglich der Träger der Enzymaktivität… Zur Klarstellung nehmen wir also an, dass Eiweißmoleküle Träger von Enzymaktivitäten sind – ganz ähnlich wie Glühbirnen Träger der Elektrizität sind.“
(Humbart Santillo, Naturarzt, Karl J. Abrams; Chemieprofessor, bearbeitet von Michaela Bartl:
„Nahrungsenzyme“, 2001, S. 6/7)

Das Trinken frisch gepresster Säfte hilft, dass das Verlangen nach Sucht- und Aufputschmitteln, wie beispielsweise Kaffee, Industriezucker und vielen denaturierten Nahrungsmitteln verschwinden kann. Es ist nicht mehr nötig, um wach zu werden, Emotionen zu befriedigen oder das ständige Auf und Ab im Körper und im Geist zu beeinflussen. Je besser das Körpermilieu wird und der Körper gesundet, desto mehr kommt der Geist zur Ruhe und Harmonie tritt ein. Auch können frisch gepresste Säfte das Verlangen nach für den Organismus schädlichen Getränken ersetzen. Dazu zählen beispielsweise Alkohol, Cola, Softdrinks und wie bereits erwähnt Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke.
Frisch gepresste Säfte aus Salaten, Gemüse, Wildkräutern und Früchten sind ein Segen für unsere Gesundheit.
Natürlich sollen meine Ausführungen nicht dazu führen, zu denken, dass das Trinken von Säften das alleinige Heilmittel ist. Doch wer sich dazu entscheidet, entscheidet sich meist gleichzeitig dafür, seine Gesundheit auf allen Ebenen verbessern zu wollen. Er will für sich etwas tun! Er ist gut zu sich selbst! Er will einen gesunden vitalen Körper und sich darin wohlfühlen. Er hat Lust, zu leben und sich lebendig zu fühlen. Er wird also da nicht stehen bleiben, sondern beginnen, sich auch um seine Energiemuster zu kümmern, die ihn immer wieder gleiche Situationen erfahren lassen nur in neuen Gewändern. Er wird sich auch um seine Seele kümmern und für ihr Wohl sorgen. Das Wohl von Körper- Geist- und Seele entscheidet über unser Wohlbefinden als Ganzheit und Einheit.
Trotzdem soll hier in diesem Beitrag der Schwerpunkt bei den frisch gepressten Säften für die Verbesserung der Gesundheit bleiben. Sie können schon einen Meilenstein bedeuten und für so manchen der erste Schritt in eine insgesamt gesündere Denk- und Lebensweise.

Warum die Säfte selbst frisch pressen und trinken?
Lebendige Lebensmittel haben eine elektromagnetische Schwingung. Wenn Lebensmittel erhitzt werden und die Enzyme zerstört werden, verändert sich diese Schwingung. Das Lebensmittel ist dann nicht mehr mit der Schwingung unserer menschlichen Zellen kompatibel. Die Zellen profitieren nicht mehr in vollem Umfang von den Nährstoffen, denn sie sind nun verändert bis zerstört.
Wir sind an lebendige Nahrung angepasst, auch wenn unser Organismus eine große Toleranz aufweist und wir nicht gleich sofort krank werden oder sterben, wenn die Lebensmittel durch Erhitzen verändert werden und ein Ungleichgewicht geschaffen wird.
Die Degeneration geht langsam und schleichend vonstatten und die negativen Auswirkungen können erst nach Jahrzehnten oder sogar in nachfolgenden Generationen auftreten.
Wenn wir die Lebensmittel entsaften und sie stunden- oder tagelang offen an der Luft stehen lassen, mindert sich der Wert, denn es tritt eine Oxidation ein. Sie verbinden sich mit Sauerstoff. Bei einem Auto, dass schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, sehen wir, dass es rostet und dem Zerfall anheimgefallen ist. Ähnlich ergeht es mit Säften, die nicht frisch gepresst und getrunken werden. Es sind die frisch gepressten Säfte die auch noch das volle und wertvolle Spektrum an Antioxidantien und vielen anderen Vitalstoffen besitzen. Der Saft aus dem Supermarkt wurde meist erhitzt und damit seiner Lebenskraft beraubt. Dabei werden viele Vitalstoffe und die Enzyme zerstört. Gekaufte Säfte sind meist mit Zusatzstoffen versehen und gesüßt. Dazu wird von der Industrie auch gerne Mais-Fructose-Sirup verwendet. Er kann bis 90 Prozent Fructose enthalten. Er ist billig und hat eine starke Süßkraft. Beim Prozess der Haltbarmachung, der Pasteurisierung werden natürlich auch Geschmacksstoffe zerstört, die dann durch Künstliche ersetzt werden. Wir kennen das ja beispielsweise vom Kochen von Gemüse. Die Mineralien fallen dabei aus dem organischen Verbund und es schmeckt fad und so wird kräftig nachgewürzt und Stoffe hinzugefügt, die uns ein Geschmackserlebnis vorgaukeln. Die Zunge und der Gaumen lassen sich da noch betrügen, doch unsere Zellen nicht.
Für Enzyme beginnt ab einer Temperatur über 42 Grad die Zerstörung. Aus dem lebendigen Lebensmittel wird eine Leiche. Die frisch gepressten Säfte sollten möglichst auch nach der Zubereitung sofort getrunken werden, denn wenn der Oxidationsprozess beginnt, schwindet mehr und mehr der Wert für die Gesundheit. Will man jedoch nicht ständig pressen, dann sollten sie kühl und dunkel in verschließbaren Gläsern gelagert werden und möglichst im Laufe des Tages getrunken werden, sofern man den optimalen Wert des Saftes erhalten möchte.
„Mit Säften, die aus frischen rohen Früchten und Gemüse extrahiert werden, können Sie alle Zellen und Gewebe des Körpers mit den Elementen und Nahrungsenzymen versorgen, die sie benötigen, und zwar so, daß sie leicht verdaut und aufgenommen werden können.“
(Dr. Norman W. Walker: „Frische Frucht- und Gemüsesäfte“, Goldmann Verlag, 1995, 22. Auflage, S. 23)

Welche Saftpresse verwenden?
Auf dem Markt gibt es inzwischen unendlich viele Saftpressen. Es gibt die mit Zentrifugalkraft und die Slow-Juicer, mit denen man kalt gepresste Säfte herstellen kann. Den Unterschied zwischen den beiden stelle ich kurz vor. Wenn man sich für den Kauf einer Saftpresse entscheidet, lohnt es sich, tiefer in die Angebotsliste der Anbieter zu schauen, um sich für eine entscheiden zu können, die seinen Bedürfnissen entsprichen in Funktion und auch Optik.
Zentrifugal-Saftpressen:
Viele kleine Messer zerkleinern das Obst und Gemüse und schleudern es mit Wucht gegen ein Sieb durch das es dann in den Saftbehälter fließt. Dabei kommen bis ca. 15.000 Umdrehungen pro Minute zustande. Das Pressgut wird zum Teil erwärmt und nimmt reichlich Sauerstoff auf. So kann ein teilweiser Nährstoffverlust auftreten. Doch jeder frisch gepresste Saft mit Zentrifugalkraft ist besser als der gekaufte aus dem Supermarkt, der vielleicht schon Tage oder Wochen im Regal steht, pasteurisiert ist und mit künstlichen Zusatzstoffen versehen. Jeder frisch gepresste Saft ist besser als gar keinen Saft zu trinken.
Slow-Juicer
Beim Slow-Juicer werden das Obst und Gemüse durch Walzen gepresst. Das ist natürlich ein schonenderer Vorgang. Gleichzeitig gelangt nicht so viel Sauerstoff in den Saft wie das durch Zentrifugalkraft entsteht, denn die Umdrehungen pro Minute sind dazu im Gegensatz sehr gering mit bis zu max. ca. 120 Umdrehungen pro Minute. Das Entsaften mit einem Slow-Juicer dauert in der Regel auch länger. Slow heißt ja langsam. Doch es gibt inzwischen Entsafter, bei denen man das zu entsaftende Gut komplett einfach in den Entsafter gibt, ihn anstellt und zwischenzeitlich, bis der Saft gepresst ist, etwas anderes machen kann. Vielleicht sich rasieren oder sich schminken.
Ich bevorzuge den Slow-Juicer, da ich meiner Gesundheit zuliebe die optimale Saftqualität wünsche, wenn ich mich schon hinstelle und den Saft selbst presse. Das Zubereiten des Saftes und die Vorbereitung dafür hat für mich auch etwas sehr Meditatives. Ich genieße es, das Gemüse zu putzen, zu schälen, wenn nötig, das Schneiden und in den Entsafter geben und am Ende zu schauen, wie es in den Saftbehälter fließt. Kein Augenblick des Tages ist ein zeitverschwendeter Augenblick, wenn wir es mit Achtsamkeit und Aufmerksamkeit tun.
Ich verwende gegenwärtig einen Slowjuicer von Hurom:

Welches Obst und Gemüse pressen?
Dafür bietet sich das gesamte Spektrum von Früchten, Gemüse und Blättern an. Grüne Säfte und Gemüsesäfte sollten stets den Vorrang haben. Und Obstsäfte einen geringen Teil ausmachen. Die konzentrierte Süße durch den enthaltenen Fruchtzucker ohne die dazugehörigen Ballaststoffe der ganzen Frucht, kann in plötzlich zugeführten hohen Dosen zu viel sein, auch wenn Fruchtzucker insulinunabhängig verstoffwechselt wird. Er landet trotzdem im Blut und in der Leber und muss verstoffwechselt werden. Ist die Leber so schon überlastet durch die tägliche Zivilisationskost mit viel Fertignahrung und auch Nahrungsmitteln, die von der Industrie zugesetzten Maissirup mit hohem Fructose-Gehalt enthalten und so in ihrer Arbeitskraft geschwächt, kann sogar die Fructose aus der lebendigen Frucht sich nachteilig auswirken. Den Maissirup, der industriell hoch verarbeitet ist, darf die Industrie in Lebensmitteln seit 2017 nach Belieben einsetzen. Der Mais ist dazu oft genmanipuliert. Es gibt Länder, in denen dieses Süßungsmittel nicht eingesetzt werden darf. Schade, dass Deutschland nicht dazu gehört! Ich glaube, dann gäbe es nicht so viel Geschrei um Fruchtzucker und wie schädlich dieser ist und die Menschen inzwischen schon Angst vor Obst hätten. Die meisten nehmen diesen doch nicht über die Frucht auf, sondern eher über viele Fertigprodukte, die meist noch hochverarbeitet sind.
Da möchte ich doch gleich ein kleines Erlebnis einfügen. Es war im Sommer im Freibad. Ich war gerade am Ende der Bahn angekommen und eine Dame gleichzeitig. Sie sprach mich plötzlich sofort an, indem sie monierte, dass die Pommes so teuer sind und dass sich diese trotzdem alle kaufen. Außerdem wäre das ja nicht so gesund. Plötzlich begann sie auch über Obst zu klagen, dass das ja wegen dem Fruchtzucker schädlich wäre und sie es vermeidet, Obst zu essen. Im nächsten Augenblick begann sie von irgendwelchen abgepackten Törtchen von Aldi zu schwärmen und wie lecker die wären. Ich erzählte ihr dann ein bisschen über Früchte und Fruchtzucker und schwamm dann weiter. Doch ich weiß, das ist kein Einzelfall im Denken von Menschen. Fruchtzucker ist eben für die meisten mit Früchten verbunden, die sie sehen als ganze Frucht und was ja auch logisch ist. Doch darüber wird nicht bedacht, was alles in der Nahrung ist, die sie täglich verzehren und ahnen oft nicht, wieviel künstlich hergestellten Zucker sie verspeisen und ihre Leber und damit den gesamten Stoffwechsel belasten. Von der besten Nahrung mit hohem gesundheitlichem Wert wird sich so abgewandt.
Fruchtzucker soll auch das Hormon Leptin, das unter anderem für ein Sättigungsgefühl zuständig ist hemmen. Und wir wollen ja nicht ohne Ende Nahrung zu uns nehmen, auch nicht Säfte trinken. Deshalb ist bei Obst es günstig, sich mehr an ganze Früchte zu halten. Will die Lust auf Süßes nicht schwinden, sind grüne Säfte ein Mittel, das Abhilfe schaffen kann.
Grüne Säfte wirken so, dass die Lust auf Süßes gebremst wird. Ausprobieren lohnt sich!
Das schließt nicht aus, dass nicht ab und zu ein Glas Obstsaft getrunken werden kann.
Ich verwende Obst stehts als geringe Beigabe zu Säften aus Blättern und Gemüse. Außer den Saft aus Granatäpfeln trinke ich kaum Fruchtsäfte pur und davon jeweils auch nur einen Saft von eins bis zwei Granatäpfeln. Ich verwende nie mehr Obst in Säften oder Smoothies als ich auch essen könnte.
„Gleichgültig, welche Säfte man verwendet, sie sind immer leichter verdaulich als die übliche Kost. Deshalb können sich die durch falsche Ernährung geschädigten Verdauungsorgane allmählich wieder regenerieren.“
(Gerhard Leibold: „Säfte und Saftkuren“, Econ Verlag, Düsseldorf, 1990, S. 11)

Welche Säfte enthalten welche Nährstoffe?
Einige Lebensmittel mit ihren enthaltenen Nährstoffen, die ich für meine Säfte verwende, stelle ich hier vor. Es sind Säfte, die ich in meinem Alltag trinke und deren Wohltat mir bekannt ist. Sie haben mir viele gesundheitliche Vorteile gebracht. Ich trinke Säfte grundsätzlich nüchtern und nie direkt nach einer Mahlzeit, denn sie verdauen sehr schnell.
„Frischer Saft versorgt den Körper nicht nur mit ausreichend Flüssigkeit, sondern auch mit fast allen Nährstoffen, die der Körper zur Selbstheilung benötigt – mit Vitaminen, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen und anderen lebenswichtigen Substanzen, sogar Eiweiß. Das Trinken von Saft ist für die Heilung degenerativer Erkrankungen wichtiger als die Aufnahme all dieser Nährstoffe über feste Nahrung.“
(Charlotte Gerson und Morton Walker: „Das Große Gerson Buch“, Mobiwell Verlag, 2013, 2. Auflage, S. 163)
Es gibt viele entdeckte und noch mehr unentdeckte Nährstoffe. Wie diese alle in unserem Organismus zusammenspielen und wirken weiß der Organismus am besten. Deshalb ist es ratsam, Säfte zuzubereiten aus einer großen Vielzahl von Lebensmitteln, die der Schöpfer für uns bereitstellt. Es sind Lebensmittel, an die wir angepasst sind. Dass Chlorophyll beispielsweise für uns gut ist, dafür spricht schon, dass es sehr viele grüne Lebensmittel gibt, die für uns als Nahrung gedacht sind. Das „Grün“ kommt vom Chlorophyllgehalt. Chlorophyll unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung von unserem Blut nur dahingehend, dass Chlorophyll im Kern ein Magnesiumion hat, wo Hämoglobin ein Eisenion trägt. Chlorophyllhaltige Säfte zu trinken wirkt blutreinigend. Es wirkt aufbauend für die Erythrozyten, den roten Blutkörperchen. Chlorophyll wirkt blutreinigend und entgiftend. Auch sind seine krebshemmenden Eigenschaften bekannt. Und man bedenke, dass Chlorophyll einen entscheidenden Einfluss hatte, dass Leben auf der Erde entstehen konnte. Durch die Photosynthese in Pflanzen entsteht Sauerstoff, der für das Leben von höher entwickelten Lebewesen unabdingbar ist.
„Säfte kommen dem Wert der ganzen Nahrung am nächsten, sie sind deren flüssiger Extrakt. Sie sind weder „überkonzentriert“ wie die hochdosierten Vitaminpräparate, noch in irgendeiner Weise behandelt oder fabrikmäßig manipuliert.“
(Harvey und Marilyn Diamond: „Fit fürs Leben“, Mosaik / Goldmann Verlag, München, 1986, S. 180)

Karotten: Karotten sind besonders in der kalten Jahreszeit Bestandteil fast aller Säfte von mir. Gemischt mir Roter Bete, Fenchel und Apfel finde ich sie besonders lecker.
Karotten enthalten Carotinoide, die Vorstufe von Vitamin A. Vitamin A ist auch bekannt als das Augen- und Hautvitamin. Nicht nur für die äußere Haut ist es wichtig, sondern auch für die im Körper, die Schleimhäute. Haare und Nägel profitieren ebenfalls von Vitamin A. Das Gute an der Vorstufe von Vitamin A ist, dass der Überschuss leicht ausgeschieden wird und nicht zur Belastung werden kann, wie das für wasserunlösliche, also fettlöslichen Vitaminen der Fall ist. Das enthaltene Selen ist für Stoffwechselprozesse wichtig und dafür, dass unser Immunsystem ordentlich funktioniert. Das Trinken von Karottensäften hat Menschen geholfen im Kampf gegen Krebs. Das Trinken von täglich hohen Mengen, hat bei manchen den Krebs zum Verschwinden gebracht. Es mag unglaublich klingen, doch es gibt lebende Beispiele dafür.
Karottensaft hat einen niedrigen Glykämischen Index. Die glykämische Last liegt bei ca. 2. Alles, was unter 10 ist, gilt als niedrig. Also auch eine an Diabetes erkrankte Person muss davor keine Angst haben. Anders sieht es mit der gekochten Karotte aus, deren glykämischer Index durch den Erhitzungsprozess enorm ansteigt. Also, das hebt auch nochmal die Bedeutung von frisch gepressten Säften hervor. Die Säfte, die Sie in Supermarkt kaufen, müssen erhitzt werden, damit sie haltbar sind. Die Lebenskraft wird zerstört.

Rote Bete: Rote Bete, auch Rote Rüben genannt sind gut für Haut, Haare, Nägel, Knochen, Gefäßwände, Zellen und für unser seelisches Wohlbefinden.
Rote Rübe enthält den sekundären Pflanzenstoff Betain. Betain unterstützt die Leber bei Ihren Aufgaben, wie Entgiftung, Entfettung und Regeneration. Es hat entzündungshemmende Wirkung. Interessant ist auch, dass Betain den Homocysteinspiegel im Blut senken hilft, indem es dieses durch Umwandlung unschädlich macht. Das kommt natürlich unseren Arterien zu Gute.
Nitrate in der Roten Bete machen ihn ebenfalls interessant für Menschen mit hohem Blutdruck, da die Blutgefäße dadurch erweitert werden. Rote Bete enthält Kalium, Silizium, Eisen und Folsäure.
Rote Bete Saft ist auch für Sportler durch die gefäßerweiternde Wirkung super. Sie fördert die Regeneration von Zellen und mit der antioxidativen Kraft wehrt sie freie Radikale ab.
„Rote-Bete-Saft ist ein sehr wertvoller Saft für die Bildung von roten Blutkörperchen zur Kräftigung des Allgemeinzustandes des Körpers.“
(Dr. Norman W. Walker: „Frische Frucht- und Gemüsesäfte“, Goldmann Verlag, 1995, 22. Auflage, S.93)

Spinat: Spinat wird auch als König unter den Gemüsen bezeichnet. Solange er roh bleibt, wirkt er entgiftend, reinigend und aufbauend mit seiner Fülle an Pflanzenstoffen.
Spinat ist reich an Chlorohyll und an Corotinoiden.
Er enthält weiterhin Lutein, Zeaxanthin und Ferulasäure. Sie sind für unser Sehvermögen und für gesunde Haut wertvoll. Spinat wirkt entgiftend und er schützt die Schleimhäute. Spinat enthält Nitrate, die helfen, hohen Blutdruck zu senken, indem sie die Blutgefäße weiten. Ein besserer Blutfluss sichert auch eine besser Nährstoffversorgung bis hin zu den feinsten Blutgefäßen, den Kapillaren.
Spinat enthält Magnesium, Kalzium, Kalium, Eisen Mangan und Vitamine wie die der B-Gruppe, C, K und Folsäure.
„Spinat ist der „König unter den Gemüsen“ genannt worden – und einem Artikel von 1927 in American Medicine zufolge galt er als „therapeutisch angezeigt in allen Fällen von Anämie, Blutarmut, Herzunregelmäßigkeiten, Nierenstörungen, Dyspepsie und Hämorrhoiden und bei allen Zuständen von Antriebsschwäche und deutlicher Debilität.“
(Jean Carper: „Nahrung ist die beste Medizin“, Ullstein Verlag, Berlin, 2014, 14. Auflage, S. 422)

Fenchel: Fenchel gibt mit seinem anisähnlichen Aroma als Beigabe zu anderen Säften eine besondere Note. Fenchel dient gleichzeitig als Verdauungshilfe, da er im Darm verdauungsfördernd wirkt und auch Blähungen vermeidet. Er hat entgiftende, schleimlösende und darmreinigende Eigenschaften. Dafür sind besonders die ätherischen Öle verantwortlich. Fenchel hilft den Blutfettspiegel zu reduzieren, aktiviert die Zellen, wirkt entspannend, unterstützt die Blutbildung und stärkt das Immunsystem.

Kurkuma: Karotten und Kurkuma passen nicht nur gut zusammen und intensivieren die Farbe des Saftes. Es ist auch eine intensive Wirkung in unserem Organismus damit verbunden, ob es um den Gallefluss geht, die Verdauung, oder um das Lösen von Ablagerungen in den Gefäßen. Curcumin ist dabei hilfreich. Kurkuma ist eine wunderbare Wurzel, die gegen Entzündungen wirkt.
Ein kleines Stück Kurkuma füge ich gerne den Säften aus Wurzelgemüse hinzu.
Gurke: Gurken enthalten das Enzym Erepsin und dieses dient der Eiweißspaltung und -aufbereitung in Aminosäuren. Gurken wirken darmreinigend. Sie unterstützen die Beseitigung von schädlichen Bakterien und Würmern im Darm. Bei Fieber wirkt Gurkensaft fiebersenkend. Gurken haben entwässernde Eigenschaften und unterstützen somit die Nierenfunktion. Gurken sind gut mit Silizium und Schwefel ausgestattet. Weiterhin enthalten sie Kalium, Kalzium, Natrium, Phosphor und Chlor. Gurken sind große Helfer beim Entgiften und Entspecken.
Rheumatiker tun gut daran, Gurkensaft zu trinken, denn die Harnsäureausscheidung wird unterstützt.
Koriander: Etwas Koriander füge ich gern dem Karottensaft hinzu oder auch anderen Säften wie beispielsweise dem aus Staudensellerie mit Apfel.
Koriander wirkt Quecksilber lösend, besonders ideal nach der Entfernung von Amalgam. Er ist ein gutes Mittel, um sich von angesiedelten Schwermetallen zu befreien. In Verbindung mit der Mikroalge Chlorella und stark chlorohyllhaltigen Salaten und Gemüse können die gelösten Schwermetalle gut ausgeschieden werden.

Petersilie: Petersilie ist gut für die Augen! Den Satz habe ich schon als Kind gehört. Doch Petersilie ist nicht nur für die Augen gut. Sie unterstützt die Gesundheit von Zellen im ganzen Körper.
Petersilie in Karottensaft mit Spinat ist lecker und gesund! Petersilie enthält Chlorophyll, Carotinoide, das Pro-Vitamine A und die Vitamine B, C, E, K und Eisen. An Mineralien und Spurenelementen enthält sie Kalzium, Natrium, Phosphor, Magnesium, Eisen Zink, Jod, Schwefel und Selen.
Grüne Pflanzen enthalten immer auch Magnesium, da Chlorophyll Magnesium enthält.
Sie wirkt schleimlösend, durchblutungsfördernd, entwässernd, entzündungshemmend. Petersilie unterstützt so die Nieren bei ihrer Arbeit. Petersilie unterstützt die Entgiftung und Regeneration.
„Er ist eine ausgezeichnete Nahrung für die Urogenitalorgane und ist sehr hilfreich bei Nieren- und Blasensteinen, bei Albuminurie, Nierenentzündung und bei anderen Nierenleiden.“
(Dr. Norman W. Walker: „Frische Frucht- und Gemüsesäfte“, Goldmann Verlag, 1995, 22. Auflage, S. 89)

Grünkohl: Das leckere Wintergemüse muss nicht nur auf den Teller als Gemüse kommen, sondern eignet sich auch zum Entsaften. So erhalten wir eine geballte Ladung an Nährstoffen, die wir gerade in der kalten Jahreszeit brauchen, um unser Immunsystem zu schützen und zu kräftigen.
Ich mische ihn gerne mit anderen Säften. Trinke ihn nie als reinen Saft, obwohl man das natürlich kann. Man sollte auf ihn wie auch auf andere Säfte aus Kohl nicht verzichten. Die sekundären Pflanzenstoffe, wie Sulforaphan aus der Gruppe der Senfölglykoside, die eine Vorstufe davon sind, machen ihn für unsere Gesundheit besonders wertvoll. Sie schützen nicht nur die Pflanzen vor Fressfeinden, sondern auch uns. Sind sie auch als krebsfeindlich wirkend bekannt. Krebszellen tauchen immer wieder in unserem Körper auf, so ist es gut, wenn wir etwas tun können, dass diese stets gleich abgefangen werden und unschädlich gemacht werden. Kohl hilft dabei!
Grünkohl enthält weiter die stark antioxidativ wirkenden Flovonoide Kämpferol und Quercetin.
An Vitaminen außer Vitamin B12 sämtliche B- Vitamine. Er versorgt den Körper sehr gut mit Vitamin C, Vitamin E und Vitamin K.
Grünkohl ist reich an Carotinoiden, reich an Aminosäuren und Antioxidantien. Wir sollten nicht auf ihn verzichten und als Saft bekommen wir seine Nährstoffe sehr intensiv, was ein Fest für überernährte und doch ausgehungerte Zellen ist.

Zitronen: Zitronen liebe ich in Säften. Sie geben dem eine erfrischende und besonders aromatische Note. Zitronen wirken schleimlösend und sind deshalb bei Erkältungskrankheiten sehr beliebt. Gleichzeitig stärken sie das Immunsystem. Sie wirken reinigend auf die Leber, unserem größten Stoffwechselorgan und auf die Nieren, von denen jeden Tag Höchstleistungen gefordert sind, insbesondere wenn der Konsum von Salz und anderen Reizmitteln in der Ernährung sehr hoch ist.
Zitronen enthalten Vitamin C, welches unser Körper nicht selbst herstellen kann und wichtig für sehr viele Stoffwechselprozesse ist. Kalzium, das in Zitronen ebenfalls vorliegt, reicht beispielsweise nicht aus, um starke Knochen zu erhalten und zu bekommen. Viele andere Stoffe daneben sind wichtig, auch Vitamin C. Vitamin C ist auch ein Radikalfänger. Vitamin C hilft, Nährstoffe im Organismus so zu verstoffwechseln, dass giftige Nebenprodukte auch abtransportiert werden können.
Zitronen wirken anregend auf die Schleimhäute im Magen und so kann die Bereitstellung von Magensäure aktiviert werden. Diese ist wichtig, dass Eiweiß gut gespalten werden kann und der Nahrungsbrei gut aufbereitet wird, bevor er in den Dünndarm entlassen wird.
Zitronen enthalten noch viele weitere primäre und sekundäre Nährstoffe, die unserem Wohlbefinden dienen. Und ich betone immer wieder gerne, dass wir von Früchten nicht nur von den entdeckten Stoffen optimal profitieren, sondern auch von den unentdeckten. Das können Nahrungs-ergänzungsmittel nicht, obwohl das sich Zuführen in manchen Fällen vorübergehend notwendig sein kann, wenn konkrete und akute Mängel festgestellt werden.
„Oft höre ich, dass die Leute Zitrusfrüchte aller Art fürchten, weil man ihnen eingeredet hat, diese Säuren schwächen den Zahnschmelz. Dieselben Leute trinken dann aber jeden Tag Kaffee, und der schädigt die Zähne weitaus mehr als Orangen und Zitronen. Diese Früchte sind im Gegenteil gesund für Zähne und Zahnfleisch, weil sie antibakteriell wirken und zugleich viel Kalzium enthalten, dass die Zähne und die Kiefer stärkt.“
(Anthony William: „Selleriesaft“, Arkana-Verlag, München, 2. Auflage, 2019, S. 138)

Wildkräuter: Auf Wildkräuter bei der Zubereitung von Säften sollte nicht verzichtet werden. Sie sind unverfälscht, gedeihen auf unverfälschten gesunden Böden und haben Abwehrkräfte entwickelt, wie sie in Kulturpflanzen nicht mehr vorzufinden sind. Sie sind reich an Chlorophyll, an Bitterstoffen, Vitaminen, Mineralien, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. Säfte daraus wirken verdauungsfördernd, entzündungshemmend, harntreibend, blutreinigend, entgiftend, entschlackend, blutbildend,
Sie enthalten hochwertige Aminosäuren, woraus unser Organismus sein eigenes Eiweiß aufbauen kann.
Sammeln Sie Giersch, Löwenzahn, Brennnesseln, Taubnesseln, Wegerich und all die sie kennen und lassen sie diese Kräuter Bestandteil ihrer Säfte sein.
Allein das Wunderkraut Giersch war im Mittelalter ein Heilmittel gegen Gicht. Es enthält Wirkstoffe, die Harnsäure auflösen können. Löwenzahn ist das Kraut über das die Leber und Galle sich freuen. Alle für uns essbaren Wildkräuter sind wertvoll für unsere Gesundheit.
Falls Sie gerade damit beginnen, Wildkräuter zu entsaften, beginnen Sie langsam und mit kleinen Mengen. Kombinieren Sie mit beispielsweise Babyspinat, Salatblättern und anderen kultivierten Sorten, damit es nicht zu starken Entgiftungsreaktionen kommt mit denen der Körper sich überfordert fühlt und es zu Rückvergiftung kommt. Einfach probieren!

Weizengras: Weizengras hat stark reinigende und regenerierende Eigenschaften. Es reinigt die Lymphe, regeneriert die Zellen, versorgt den Körper bestens mit Enzymen, entgiftet das Gewebe,
Weizengras ist reich an Aminosäuren, reich an Chlorophyll, reich an Vitamin C, reich an Vitamin E, reich an Kalzium, reich an Eisen, reich an Magnesium und vielen anderen reinigenden, entsäuernden, entgiftenden und wiederaufbauenden Vitalstoffen.
Ann Wigmore, die Bekanntmacherin der grünen Säfte, insbesondere der Grassäfte für unsere Gesundheit, hat sich selbst durch das Trinken grüner Säfte von schweren gesundheitlichen Schäden und ihrem Krebsleiden geheilt. Sie hat auf dieses Wissen, das sie zum großen Teil bereits von ihrer Großmutter lernte, zurückgegriffen und es angewendet. Nachdem sie gesund war, begann sie die heilenden Eigenschaften von grüner Pflanzennahrung bekannt zu machen, von denen auch ich zu profitieren gelernt habe.
Weizengras lässt sich gut zu Hause selber anbauen. Dazu eigenen sich flache Pflanzschalen oder auch Pflanzkörbe
„In diesem Zusammenhang ist die Feststellung interessant, dass die meisten Grasarten lymphreinigend wirken, und das erklärt, warum Tiere Gras fressen, wenn sie krank werden.“
(Robert Gray: „Das Darmheilungsbuch“, Knaur-Verlag, München, 2000, S. 43)

Staudensellerie: Populär hat den Staudensellerie das Medical-Medium Antony William gemacht. Bevor ich von ihm las, was Staudensellerie zwar immer ein Bestandteil in vielen zubereiteten Säften von mir, aber, dass ich anfing, ihn als puren Saft zu trinken, kam durch ihn, dem Wissen, dass ich mir durch ihn, seinem Buch „Staudensellerie“ angeeignet hatte. Es klang einfach faszinierend!
Nun wollte ich es auch erfahren und trank ihn jeden Morgen als erstes. Gerade, wenn man auf Salz ganz oder zum großen Teil in seiner Ernährung verzichtet, ist er ein wunderbares Getränk, um den Körper schnell und effizient mit Elektrolyten zu versorgen und belebt dabei durch seine erfrischende Wirkung den ganzen Körper. Ich trinke ihn nicht mehr jeden Morgen, da ich auch die vielen anderen Säfte mit ihren Inhalten trinken möchte. In uns allen schleichen oft Mängel, die noch nicht zu schwerwiegenden Symptomen oder überhaupt zu Symptomen gekommen sind. Wenn man es nicht soweit kommen lassen möchte, ist es gut, rechtzeitig für seine Organe etwas zu tun. Selleriesaft soll eine sehr hohe entgiftende Wirkung haben und auch dienlich sein bei der Entfettung und Reinigung der Leber. Dieses wichtige Organ fit zu halten, ist bedeutend für alle Stoffwechselprozesse im Körper. William sagt, dass die Natrium-Clustersalze des Selleries Giftstoffe im Blut und in den Organen neutralisieren können.
Er ist heute wieder Zugabe zu vielen Säften, doch ich trinke ihn nach wie vor auch pur. Besonders, wenn ich vom Schwimmen komme oder im Sommer, wenn es sehr warm ist, greife ich gerne zum puren Selleriesaft und manchmal stehe ich im Laden vor so einer Staude Sellerie und spüre intuitiv, dass mein Körper diesen Saft jetzt möchte. Dann wandert sie Staude natürlich in meinen Einkaufskorb.
„Selleriesaft reinigt nicht nur mit der Zeit die Leber und lässt sie aufatmen, sondern er spült auch das Lymphsystem und liefert frisches Wasser voller Natrium-Clustersalze, Spurenmineralien und Pflanzenstoffe, die alle Störenfriede vertreiben. Die Regeneration des Lymphsystems ist ganz entscheidend für die Normalisierung des Brustgewebes“
(Anthony William: „Selleriesaft“, Arkana-Verlag, München, 2. Auflage, 2019, S. 65)
Granatapfel: Der Granatapfel steht für ewiges Leben und gilt als Symbol für Fruchtbarkeit. Das ist auf seinen hohen Gehalt an bioverfügbaren Phytoöstrogenen zurückzuführen. Somit wirkt er harmonisierend auf den Hormonspiegel. Frauen ist den Wechseljahren sollten tüchtig zum Granatapfel greifen.
Er enthält eine Fülle an sekundären Pflanzenstoffen, die vor Entzündungen schützen, freien Radikalen den Garaus machen und das Herz schützen. Zu diesen Stoffen gehören auch die Anthocyane und die Ellagsäure.
Granatäpfel enthalten die Fettsäure Punicin, die anregend auf die Kollagenproduktion wirken soll.
Granatäpfel enthalten weiterhin die Vitamin A, B-Vitamine, C und E. An Mineralien sind es Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink. All diese Vitalstoffe helfen gesunde Zellen und gesundes Gewebe aufzubauen.
Das sind einige Zutaten zu meinen von mir beliebten Säften. Die wertvollen Inhaltsstoffe von Früchten genieße ich entweder am liebsten pur als ganze Frucht oder als Smoothie verarbeitet. Ich verwende dabei nicht mehr Früchte als ich auch so verzehren könnte. Fruchtzucker ist zwar nicht zu vergleichen mit dem schädlichen Industriezucker oder den High Fructose Sirup, der in der Industrienahrung sehr gerne und vorzugsweise verwendet wird und versteckt in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist, besonders in Getränken, Gebäck, Keksen, Kuchen, Konserven und vielen anderen Produkten.
Doch trotzdem kann ein plötzliches Übermaß im Körper zu Blutzuckerschwankungen und – spitzen führen, die es möglichst zu vermeiden gilt, um im harmonischen Gleichgewicht zu bleiben.
Das Aufführen von wertvollen frisch gepressten Säften und Lebensmittel mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, könnte immer weitergeführt werden. Mir geht es darum, Sie zu inspirieren für diese Köstlichkeiten, die schmecken und unserer Gesundheit dienen.

Das sind einige Zutaten zu meinen von mir beliebten Säften. Die wertvollen Inhaltsstoffe von Früchten genieße ich entweder am liebsten pur als ganze Frucht oder als Smoothie verarbeitet. Ich verwende dabei nicht mehr Früchte als ich auch so verzehren könnte. Fruchtzucker ist zwar nicht zu vergleichen mit dem schädlichen Industriezucker oder den High Fructose Sirup, der in der Industrienahrung sehr gerne und vorzugsweise verwendet wird und versteckt in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist, besonders in Getränken, Gebäck, Keksen, Kuchen, Konserven und vielen anderen Produkten.
Doch trotzdem kann ein plötzliches Übermaß im Körper zu Blutzuckerschwankungen und – spitzen führen, die es möglichst zu vermeiden gilt, um im harmonischen Gleichgewicht zu bleiben.

Das Aufführen von wertvollen frisch gepressten Säften und Lebensmittel mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen, könnte immer weitergeführt werden. Mir geht es darum, Sie zu inspirieren für diese Köstlichkeiten, die schmecken und unserer Gesundheit dienen.
rohköstlich • vegan • glutenfrei • laktosefrei
Quellen:
Walker, Norman W.: „Frische Frucht- und Gemüsesäfte“, Goldmann-Verlag, München, 1995, 22. Auflage
Oberbeil Klaus / Lenz, Dr. med. Christiane: „Obst und Gemüse als Medizin“, Südwest-Verlag, München, 2. Auflage, 1996
Diamond , Harvey und Marilyn: „Fit fürs Leben“, Mosaik-Goldmann Verlag, München, 1986
William, Anthony: „Medical Food“, Arkana Verlag, München, 2017, 7. Auflage
William, Anthony: „Selleriesaft“, Arkana-Verlag, München, 2. Auflage, 2019
Gerson, Charlotte, Walker, Morton: „Das Große Gerson Buch“. Mobiwell Verlag, 2013, 2. Auflage
Carper, Jean: „Nahrung ist die beste Medizin“, Ullstein Verlag, Berlin, 2005, 14. Auflage
Leibold, Gerhard: „Säfte und Saftkuren“, Econ Verlag, Düsseldorf, 1990
www.edeka.de/ernaehrung/lebensmittelwissen/ersatzprodukte/maissirup.jsp
www.gruenesmoothies.de/entsafter
www.lebenskraftpur.de/blogs/ratgeber/chlorophyll-der-gruene-farbstoff-des-lebens
www.merkur.de/produktempfehlung/entsafter
www.zentrum-der-gesundheit.de
Seelennahrung finden Sie auch auf meiner Webseite www.malina-arts.de

